Cardiac Magnetic Resonance, kurz CMR, kann Anatomie, Ventrikelfunktion, Gewebecharakterisierung und bei Bedarf Stress-Perfusion in einer Untersuchung kombinieren. Die Indikation sollte von einem Kardiologie- oder Bildgebungsteam definiert werden.
Was kardiale MRT zusätzlich zeigen kann
DHZC beschreibt CMR insbesondere für Ischämiebeurteilung, Kardiomyopathien und angeborene Herzerkrankungen. Gewebecharakterisierung kann helfen, unterschiedliche Ursachen einer Myokardschädigung zu unterscheiden.
Stress-MRT ist ein Funktionstest
Bei Verdacht auf chronische koronare Erkrankung kann Stress-Perfusions-CMR zeigen, ob die Blutversorgung des Herzmuskels unter pharmakologischem Stress unzureichend wird.
Unterlagen vor der Untersuchung
Hilfreich sind aktuelle kardiologische Zusammenfassung, EKG, Echokardiographie, frühere CT/Angiographie, frühere MRT, Nierenfunktion und genaue Implantatdaten.
MRT-Sicherheit vor der Reise klären
Schrittmacher, ICDs, andere Implantate, metallische Fremdkörper und schwere Niereninsuffizienz können das Vorgehen verändern. Senden Sie exakte Device-Angaben statt pauschal von MRT-Tauglichkeit auszugehen.
CMR oder ein anderer Test?
Koronar-CT, Stressbildgebung und invasive Angiographie beantworten unterschiedliche Fragen. Die Untersuchung sollte zur klinischen Entscheidung passen und nicht nur nach Geräteverfügbarkeit gewählt werden.
Offizielle Quellen
Indikationen und Vorbereitungsvorgaben können sich ändern. Bestätigen Sie die aktuellen Anweisungen vor der Reise direkt mit dem Bildgebungszentrum. 2026-08-29.