CyberKnife ist eine Technik, keine Diagnose
Heidelberg nennt unter anderem Hirnmetastasen, spinale Tumoren, frühe Lungentumoren, Lebertumoren und Oligometastasen als mögliche Einsatzgebiete. Ob ein konkreter Befund geeignet ist, muss die Radioonkologie anhand der Bildgebung und Gesamtsituation prüfen.
Präzise Planung ist zentral
Stereotaktische Behandlung benötigt hochwertige Bildgebung und eine exakte Zieldefinition. Bei beweglichen Zielen kann die Technik Tumorbewegungen während der Atmung berücksichtigen. Der technische Name allein sagt daher wenig über die Eignung des individuellen Falls aus.
Unterlagen für die fachärztliche Prüfung
Die Anfrage sollte Diagnose, aktuelle Bildgebung und frühere Bestrahlung vollständig abbilden.
- Pathologie und genaue Diagnose
- Aktuelle MRT-, CT- oder PET/CT-Bilder und Befunde
- Frühere Bestrahlungspläne und Dosisunterlagen
- Operationsberichte
- Systemische Therapien
- Aktuelle neurologische oder andere relevante Symptome
- Allgemeinzustand und wichtige Begleiterkrankungen
Eine Sitzung ist nicht garantiert
Manche SRS-Behandlungen werden in einer Sitzung durchgeführt, andere stereotaktische Konzepte in mehreren Fraktionen. Zahl und Dauer hängen unter anderem von Zielgröße, Lage und empfindlichen Nachbarstrukturen ab.
Die Alternative mitbewerten lassen
Eine gute Zweitmeinung erklärt nicht nur, ob CyberKnife technisch möglich ist, sondern warum Beobachtung, Operation, eine andere Form der Strahlentherapie oder systemische Behandlung für den konkreten Fall besser oder schlechter geeignet sein könnte.
Offizielle Quellen
Quellen zuletzt geprüft 2026-09-07.