Mit Beschwerden und Funktion beginnen
Röntgenbefunde allein entscheiden nicht über eine Operation. Wichtig sind Schmerzen, Gehfähigkeit, Schlaf, Alltag und die Übereinstimmung mit Untersuchung und Bildgebung.
Bewegung und Physiotherapie sind zentrale Maßnahmen
Gezielte Bewegung, Muskelkräftigung und Physiotherapie können Funktion verbessern und sollten in vielen Fällen vor Gelenkersatz ausgeschöpft werden.
Schmerztherapie und Gewicht können relevant sein
Entzündungshemmende Schmerzmittel können bei geeigneten Patienten helfen; bei deutlichem Übergewicht kann Gewichtsreduktion die Gelenkbelastung senken.
Wann eine Hüftprothese diskutiert wird
Bei fortgeschrittener Arthrose mit zunehmenden starken Schmerzen, Schlafstörung und deutlichen Alltagsproblemen kann Gelenkersatz erwogen werden. UKE prüft ausdrücklich, ob eine Endoprothese bereits notwendig ist.
Gelenkerhalt und Gelenkersatz sind unterschiedliche Wege
Bei Dysplasie, Impingement oder anderer spezieller Anatomie kann eine gelenkerhaltende Beurteilung sinnvoll sein. Die Wahl hängt von Alter, Anatomie, Ursache und Krankheitsstadium ab.
Unterlagen für eine internationale Beurteilung
Senden Sie aktuelle Bildgebung und eine klare Beschreibung der tatsächlichen Einschränkung.
- Aktuelle Hüft-Röntgenbilder
- MRT/CT falls bereits indiziert
- Schmerzen, Gehstrecke und Schlafprobleme
- Bisherige Physiotherapie, Injektionen und Medikamente
- Frühere Hüft-/Beckenoperationen
- Frage zu konservativer Therapie, Gelenkerhalt oder Prothese
Offizielle Quellen
Quellen zuletzt geprüft am 2026-09-12. Operationsindikationen, Klinikabläufe und Rehabilitationspläne können sich ändern; bestätigen Sie den aktuellen Plan direkt mit dem behandelnden Orthopädie- oder Wirbelsäulenteam.