Zuerst die Ursache des Prothesenproblems bestimmen
Eine schmerzhafte Prothese sollte ursachenorientiert untersucht werden. Nicht jedes Problem wird durch einen Implantatwechsel gelöst.
Infektion verändert den gesamten Behandlungspfad
Bei Verdacht auf Protheseninfektion können Labor, Bildgebung, Gelenkpunktion, Mikrobiologie und frühere Antibiotikatherapie die Operationsstrategie beeinflussen.
Implantatdaten und frühere Operationsberichte sind besonders wichtig
Revisionen hängen von vorhandenen Komponenten, Fixation, Knochenangebot und Voroperationen ab.
- Implantatpass und Hersteller/Modell
- Frühere Operationsberichte
- Alte und aktuelle Röntgenbilder
- Mikrobiologie und Antibiotikaverlauf
- Aktuelle Geh- und Stabilitätsprobleme
Rehabilitation kann aufwendiger sein als beim Ersteingriff
Knochenverlust, komplexe Rekonstruktion oder Infektionsbehandlung können Aufenthaltsdauer, Belastung, Physiotherapie und Rückreise deutlich verändern. Planen Sie diese Punkte vor der Reise.
Offizielle Quellen
Quellen zuletzt geprüft am 2026-08-31. Operationsindikationen, Klinikabläufe und Rehabilitationspläne können sich ändern; bestätigen Sie den aktuellen Plan direkt mit dem behandelnden Orthopädie- oder Wirbelsäulenteam.
- Orthopedic treatment spectrum – primary and revision arthroplasty — University Medical Center Hamburg-Eppendorf (UKE) ↗
- Hip and knee arthroplasty clinic – prosthesis exchange and infected implants — University Medical Center Hamburg-Eppendorf (UKE) ↗
- Hip and pelvis surgery – painful prostheses and revision hip replacement — Charité – Universitätsmedizin Berlin ↗