Die Katheterablation ist eine Möglichkeit der Rhythmuskontrolle bei ausgewählten Menschen mit Vorhofflimmern. Zur Behandlung gehören außerdem die Kontrolle von Begleiterkrankungen und Risikofaktoren, Schlaganfallprävention, Frequenz- oder Rhythmuskontrolle und regelmäßige Neubewertung.
Ablation ist nur ein Teil der AF-Behandlung
Die ESC-Leitlinie 2024 strukturiert die Versorgung bei Vorhofflimmern um die Behandlung von Begleiterkrankungen und Risikofaktoren, Schlaganfallprävention, Frequenz- oder Rhythmuskontrolle und fortlaufende Neubewertung. Die Ablation gehört zum Bereich Rhythmuskontrolle.
Unterlagen für die elektrophysiologische Prüfung
Eine klare Dokumentation der Rhythmusstörung hilft zu verstehen, warum eine Ablation erwogen wird.
- EKG mit dokumentiertem Vorhofflimmern
- Langzeit-EKG oder Ereignisrekorder
- Echokardiographie
- Berichte zu früheren Kardioversionen oder Ablationen
- Verlauf antiarrhythmischer und gerinnungshemmender Medikamente
- Frühere TIA/Schlaganfälle und relevante Begleiterkrankungen
Schlaganfallprävention ist eine eigene Entscheidung
Eine erfolgreiche Rhythmuskontrolle bedeutet nicht automatisch, dass Antikoagulation beendet werden kann. Diese Entscheidung hängt vom individuellen Risiko ab und gehört in die ärztliche Betreuung.
Reise nach der Ablation planen
Vor der Buchung des Rückflugs sollten Beobachtungszeit, Medikamentenplan, Versorgung der Punktionsstelle, Rhythmuskontrolle und Warnzeichen für eine dringende Abklärung geklärt sein.
Quellen und redaktionelle Prüfung
Die Quellen dieses Ratgebers wurden zuletzt am 2026-08-29 geprüft.