Die Kalkulation beginnt mit Eignungsprüfung und Mapping
Vor der Therapie können Fachprüfung, aktuelle Bildgebung, Labor, Mapping-Angiographie, Testtracer und nuklearmedizinische Bildgebung erforderlich sein.
Wichtige Kostentreiber
Der Kostenvoranschlag sollte den geplanten Umfang sichtbar machen.
- Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin
- CT/MRT und Labor falls erforderlich
- Mapping-Angiographie
- Gefäßembolisation falls nötig
- 99mTc-MAA und SPECT/CT
- Dosimetrie
- Y-90-Mikrosphären
- Eine oder mehrere Sitzungen
- Stationärer Aufenthalt
- Nachkontrollen und Komplikationsbehandlung
Kosten bei ungeeignetem Mapping klären
Wenn die Voruntersuchung zeigt, dass SIRT nicht sicher oder sinnvoll durchgeführt werden sollte, sollten internationale Patienten wissen, wie die bereits erfolgte Diagnostik abgerechnet wird.
Eine gestufte Therapie kann einen zweiten Aufenthalt bedeuten
Werden beide Leberlappen getrennt behandelt, kann ein weiterer Therapie- und Reiseabschnitt entstehen. Der Kostenvoranschlag sollte sagen, was enthalten ist.
Reise- und Nachsorgekosten mitplanen
Unterkunft, Begleitperson, zusätzliche Laborkontrollen und spätere CT/MRT können außerhalb des Klinikkostenvoranschlags liegen.
Offizielle Quellen
Quellen zuletzt geprüft 2026-09-07.
- Selective Internal Radiotherapy (SIRT) — Charité – Universitätsmedizin Berlin ↗
- Treatment options for international patients – inpatient cost estimate and advance payment — Charité – Universitätsmedizin Berlin ↗
- EANM procedure guideline for intra-arterial radioactive compounds — European Association of Nuclear Medicine / EJNMMI ↗