Bei der PSMA PET/CT wird Positronen-Emissions-Tomographie mit CT kombiniert. Ein radioaktiv markierter PSMA-Ligand kann viele Prostatakarzinomherde sichtbar machen, die PSMA exprimieren. Die Untersuchung sollte Teil eines definierten onkologischen Entscheidungswegs sein und nicht als isoliertes Medizintourismus-Paket gebucht werden.
Welche Fragen PSMA PET/CT beantworten kann
Charité beschreibt Ga-68-PSMA-PET zur Beurteilung der Ausbreitung eines histologisch gesicherten Prostatakarzinoms. Je nach Situation kann die Untersuchung beim Staging, bei Verdacht auf Rezidiv oder vor PSMA-gerichteter Therapie helfen.
Unterlagen, die die klinische Frage definieren
Für eine sinnvolle Befundung braucht das Nuklearmedizin-Team Kontext.
- Pathologiebefund
- PSA-Werte und Verlauf
- Vorherige MRT-, CT-, Knochenszintigrafie- oder PET-Bilder
- Operations- und Strahlentherapieberichte
- Aktuelle systemische Therapie
- Nieren- und Schilddrüsenwerte bei geplanter Kontrastmittel-CT
Der Termin dauert länger als die reine Aufnahme
Nach intravenöser Tracergabe folgt eine Aufnahmephase. Der gesamte Termin kann mehrere Stunden dauern, auch wenn die eigentliche Bildaufnahme deutlich kürzer ist.
PSMA-Expression ist auch vor Radioligandentherapie relevant
Vor Lu-177-PSMA-Therapie kann PSMA PET/CT zeigen, ob Tumormanifestationen ausreichend PSMA aufnehmen. Ein positiver Scan bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Therapie geeignet ist.
Vor der Reise klären, wie das Ergebnis die Therapie ändert
Fragen Sie, wer die Untersuchung angefordert hat, wer sie interpretiert, ob die Bilder interdisziplinär besprochen werden und welche konkrete Behandlungsentscheidung davon abhängen soll.
Offizielle Quellen
Indikationen und Vorbereitungsvorgaben können sich ändern. Bestätigen Sie die aktuellen Anweisungen vor der Reise direkt mit dem Bildgebungszentrum. 2026-08-29.