PSMA-Bildgebung gehört zur Eignungsprüfung
Charité und Heidelberg beschreiben PSMA-PET/CT beziehungsweise entsprechende PSMA-Bildgebung als wichtigen Teil der Auswahl. Ein PSA-Anstieg allein beantwortet nicht die Frage, ob PSMA-RLT geeignet ist.
Der gesamte Krankheitsverlauf muss geprüft werden
Die nuklearmedizinische und uro-onkologische Beurteilung benötigt mehr als die aktuelle Diagnose.
- Pathologie und genaue Prostatakrebsdiagnose
- Aktuelles Stadium und Metastasenlokalisation
- PSMA-PET/CT-Bilder und Befund, falls vorhanden
- Bisherige Hormon- und Systemtherapien
- Frühere Chemotherapie, Bestrahlung oder Operation
- Aktuelles Blutbild sowie Nieren- und Leberwerte
- Aktuelle Symptome und Allgemeinzustand
Die Behandlung wird als Therapiezyklus geplant
PSMA-RLT ist keine einzelne isolierte Injektion. Zahl und Abstand der Behandlungen, Zwischenkontrollen und Fortsetzung hängen vom individuellen Protokoll, Ansprechen und der Verträglichkeit ab.
Nuklearmedizin und Uro-Onkologie koordinieren
Wenn unklar ist, an welcher Stelle der Therapieabfolge PSMA-RLT sinnvoll sein könnte, sollte die Entscheidung interdisziplinär erfolgen. Die Nuklearmedizin ersetzt nicht die gesamte Prostatakrebsbehandlung.
Reise und Nachsorge vorab klären
Internationale Patienten sollten vor der Reise wissen, wie lange jeder Aufenthalt dauert, welche Strahlenschutzregeln nach Entlassung gelten, welche Blutkontrollen zwischen den Zyklen nötig sind und welche Nachsorge im Heimatland möglich ist.
Offizielle Quellen
Quellen zuletzt geprüft 2026-09-07.