Rezeptorbildgebung gehört zur Auswahl
Ulm und Heidelberg beschreiben Somatostatinrezeptor-PET/CT als wichtigen Teil der Eignungsprüfung. Entscheidend ist nicht nur die NET-Diagnose, sondern ob die Tumormanifestationen den Zielrezeptor ausreichend exprimieren.
NET-Typ, Grading und Vorbehandlung sind entscheidend
Die Entscheidung hängt vom genauen Tumortyp, Grading, Ausbreitung, bisherigen Therapien und dem Gesamtplan des NET-Teams ab.
- Pathologie mit Differenzierung, Grading und Ki-67
- Primärtumor und Metastasenlokalisation
- Somatostatinrezeptor-PET/CT mit Originalbildern
- Frühere Operationen und Systemtherapien
- Bisherige Radionuklidtherapie
- Aktuelles Blutbild
- Nieren- und Leberfunktion
- Aktuelle Symptome und Allgemeinzustand
PRRT wird als Behandlungsserie geplant
Ulm und Heidelberg beschreiben mehrere Therapiezyklen. Zahl und Abstand können vom Protokoll, Ansprechen, Verträglichkeit und dem individuellen Behandlungsplan abhängen.
Nierenschutz, Monitoring und stationärer Ablauf
Zentren beschreiben Laborprüfungen, unterstützende Infusionen und stationäre nuklearmedizinische Behandlung als Teil des Ablaufs. Internationale Patienten sollten den erwarteten Aufenthalt pro Zyklus vorab bestätigen.
Nachsorge zwischen den Deutschlandreisen planen
Vor der Reise sollte geklärt sein, welche Blutkontrollen zwischen den Zyklen nötig sind, welche Bildgebung zur Verlaufskontrolle dient und welche lokale Onkologie oder Endokrinologie die Betreuung im Heimatland übernimmt.
Offizielle Quellen
Quellen zuletzt geprüft 2026-09-07.