1. EBUS ist mehr als eine Standardbronchoskopie
Die Thoraxklinik Heidelberg führt endobronchialen Ultraschall und radialen EBUS unter ihren spezialisierten endoskopischen Verfahren. Ultraschallführung kann die gezielte Gewebeentnahme bei ausgewählten Lymphknoten- und Lungenbefunden unterstützen.
2. Navigation kann bei peripheren Lungenherden relevant sein
Die Thoraxklinik beschreibt Navigationsverfahren mit dünnen Bronchoskopen, virtueller Bronchoskopie, robotischer Unterstützung und Cone-Beam-CT. Der Nutzen hängt von Größe, Lage und diagnostischer Fragestellung ab.
3. Kryobiopsie ist eine Option für ausgewählte Gewebefragen
Transbronchiale Kryobiopsie ist eine mögliche Methode, aber nicht automatisch die beste Wahl. Alternativen wie konventionelle Biopsie, bildgesteuerte Punktion oder Operation müssen gegen Nutzen und Risiko abgewogen werden.
4. Bronchoskopie kann auch therapeutisch sein
Zu den veröffentlichten Leistungen gehören Rekanalisation, Behandlung gut- und bösartiger Stenosen, Atemwegsstents, Blutungskontrolle und Fremdkörperentfernung.
5. Unterlagen vor einem invasiven Eingriff
Die Verfahrenswahl hängt meist von Bildgebung und bisherigen Befunden ab.
- Aktuelle Thorax-CT- oder PET/CT-Bilder und Befunde
- Frühere Bronchoskopie-/Biopsieberichte
- Pathologie/Zytologie
- Lungenfunktion
- Antikoagulanzien/Thrombozytenhemmer
- Konkrete diagnostische oder therapeutische Fragestellung
Offizielle und primäre Quellen
Quellen zuletzt geprüft 2026-09-21.