Zuerst bestätigen, dass eine Prostataobstruktion die Beschwerden erklärt
Heidelberg beschreibt Anamnese, Untersuchung, PSA bei passender Indikation, Ultraschall, Restharn und Uroflowmetrie; in ausgewählten Fällen kann eine Druck-Fluss-Messung die Blasenauslassobstruktion objektivieren.
Therapie richtet sich nach Beschwerden und Komplikationen
Charité beschreibt Lebensstilmaßnahmen bei milden Beschwerden, Medikamente bei stärkerer Symptomatik und operative Therapie bei anhaltendem Leidensdruck oder Komplikationen wie zunehmendem Restharn oder akutem Harnverhalt.
Medikamente sind ein eigener Behandlungspfad
Medikamente können die Muskulatur von Prostata und Blasenhals entspannen oder das Prostatawachstum beeinflussen. Auswahl und Kombination hängen von Symptomprofil, Prostatagröße, Blutdruck, sexuellen Nebenwirkungen und Begleitmedikation ab.
HoLEP/ThuLEP, TUR-P und weitere Verfahren unterscheiden sich
Freiburg dokumentiert HoLEP und ThuLEP, Heidelberg und Charité TUR-P; Charité bietet zudem GreenLight, REZUM und ausgewählte Embolisationsabklärung an. Die Verfahren unterscheiden sich bei Narkose, Blutungsrisiko, Gewebegewinnung, sexuellen Auswirkungen, Haltbarkeit und Erholung.
Unterlagen für eine BPH-Beurteilung
Objektive Funktionsdaten machen die Fernbeurteilung deutlich hilfreicher.
- Beschwerden und bisherige Medikamente
- Prostatavolumen
- PSA-Verlauf und ggf. frühere Biopsien
- Uroflowmetrie und Restharn
- Harnverhalt, Infektionen oder Blasensteine
- Zystoskopie oder Urodynamik falls vorhanden
- Antikoagulanzien
- Konkrete Frage zu Medikamenten, HoLEP/ThuLEP, TUR-P oder anderer Therapie
Offizielle Quellen
Quellen zuletzt geprüft am 2026-09-12. Indikationen, Operationsverfahren und Klinikabläufe können sich ändern; bestätigen Sie aktuelle Anforderungen direkt mit dem behandelnden Urologieteam.